Die Ortsgemeinde Mündersbach veröffentlicht in o.g. Ausgabe folgende Bekanntmachungen:

Sprechstunde des Ortsbürgermeister

Die nächste Sprechstunde findet statt Montag, den 04. November 2019 von 17:30 bis 18:30 Uhr im Gemeindebüro, Alte Straße 2. Sie erreichen dann den Ortsbürgermeister telefonisch unter 02680 98 99 80. Informationen und Nachrichten senden Sie bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Erinnerung an die Jagdgenossenschaftsversammlung

Die Mündersbacher Jagdgenossen sind eingeladen zu einer Jagdgenossenschaftsversammlung für Montag, den 04.11.19, 19:00 Uhr in den kleinen Saal des Gemeindehauses, Alte Straße 2. Tagesordnung: 1. Neuwahl eines Jagdvorstandes; 2. Wildschäden; 3. Sonstiges. 

 

Astplatz wieder geöffnet

Der Astplatz für die Mündersbacher Bürgerinnen und Bürger ist wieder geöffnet Samstag, den 02. November 2019 von 14:00 bis 16:00 Uhr.

 

Terminvormerkung Waldbegang

Der diesjährige, öffentliche Waldbegang im Mündersbacher Forstrevier findet statt, Freitag, den 15.11.2019 ab 16:00 Uhr.

 

Terminvormerkung Gemeinderatssitzung

Die nächste öffentliche/nichtöffentliche Ratssitzung ist geplant für Montag, den 25.11.2019 um 19:00 Uhr im kleinen Saal des Gemeindehauses, Alte Straße 2.

 

Haus- und Straßensammlung Kriegsgräberfürsorge

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. führt in der Zeit vom 31. Oktober bis Ende November 2019 die diesjährige Haus- und Straßensammlung durch. 100 Jahr nach seiner Gründung in Dezember 2019, nach Ende des 1. Weltkrieges, und 74 Jahre nach dem 2. Weltkrieg ist die Arbeit des Volksbundes immer noch notwendig. Die Hoffnung auf Frieden und mehr Sicherheit in Europa, die Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts nach der Wiedervereinigung Deutschlands bei vielen Menschen aufgekommen ist, hat sich leider nicht erfüllt. Die Durchsetzung machtpolitischer Ziele mit militärischer Gewalt auf dem Balkan, in der Ukraine, im Nahen Osten und in Afrika hat dazu geführt, dass die Deutsche Bundeswehr im Rahmen verschiedener UN Einsätze aktuell in mehreren Ländern aktiv ist. Leider sind auch bei diesen Einsätzen immer wieder Verletzte und Tote zu beklagen. Die Einnahmen der Haus- und straßensammlung werden verwendet, um den Opfern der beiden Weltkriege und der nachfolgenden Militäreinsätze ein ehrendes Andenken zu bewahren. Wie im vergangenen Jahr, hat sich Frau Susanne Kempf auch in 2019 bereit erklärt, die Sammlung im November durchzuführen. Ich danke allen Spendern für ihre Unterstützung.
Helmut Kempf, Ortsbürgermeister

 

OVG Koblenz: Keine Windräder in der Kuhheck

(Beschluss vom 17. Oktober 2019, Aktenzeichen 1 A 10802/19.OV) Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Koblenz, dass in der Kuhheck aus naturschutzrechtlichen Gründen keine Windräder gebaut werden dürfen, hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz in seiner neuesten Entscheidung bestätigt. Gegen die von der Kreisverwaltung Neuwied zunächst erteilte Genehmigung zum Bau von vier Windenergieanlagen in der Kuhheck hatte der BUND Rheinland-Pfalz im Auftrag der Bürgerinitiative „Rettet die Kuhheck e.V.“ erfolgreich beim VG Koblenz geklagt. Gegen dieses Urteil hatte die Investorin, die EAP EnBW Altus Projektentwicklungsgesellschaft Berufung beim OVG beantragt. Diese Berufung wurde nun vom OVG abgelehnt, weil die Investorin „keine durchgreifenden inhaltlichen Zweifel an der erstinstanzlichen Entscheidung dargelegt“ habe. Zur Erinnerung: Die KV Montabaur, die SGD Koblenz und das zuständige Umweltministerium in Mainz hatten sowohl den Schwarzstorchhorst im Nahbereich der Kuhheck als auch die erfolgreiche Brut im Jahr 2018 amtlich bestätigt. Die drei betroffenen Ortsgemeinden Freirachdorf, Mündersbach und Roßbach begrüßen das Urteil des OVG ausdrücklich und danken der Bürgerinitiative „Rettet die Kuhheck e.V.“, dem Landesverband RLP des BUND und den VG Verwaltungen Hachenburg und Selters für die Unterstützung. Wir erwarten nun, dass die VG Dierdorf und die Kreisverwaltung Neuwied sich nach diesem Urteil jetzt an die Vorgaben des Landesentwicklungsplans IV für die Region Mittelrhein/ Westerwald und die neuen gesetzlichen Vorgaben halten, d.h. die Kuhheck ist kein geeigneter Standort für den Bau von Windrädern.

 

Edmund-Szczesny-Straße wurde offiziell eröffnet

Mit der Namensverleihung des Firmengründers der EWM AG, Herrn Edmund Szczesny, wurden die großen Verdienste dieser herausragenden Mündersbacher Erfinder- und Unternehmerpersönlichkeit für den Standort Mündersbach noch nachträglich anerkannt. Der Gemeinderat hatte sich bei der Namenssuche für die neue Straße im Gewerbegebiet einstimmig für diesen Vorschlag ausgesprochen. Die Fertigstellung der Straße durch die Fa. Robert Schmidt, Müschenbach, konnte terminplangerecht am 05. September 2019 durch den verantwortlichen Planer Heiner Hicking vom Planungsbüro RU Redlin-Renz, Dreikirchen, abgenommen werden. Inzwischen wurden auch das Namensschild für die Straße geliefert und aufgestellt. Durch eine frühzeitige Terminabstimmung wurde erreicht, dass neben den geladenen Mitgliedern des Gemeinderates, Repräsentanten der ausführenden Firmen und Unternehmen des Gewerbegebietes, auch fast alle Familienangehörigen der Familien Bernd und Michael Szczesny anwesend sein konnten. Ortsbürgermeister Kempf würdigte die Verdienste von Edmund Szczesny für die Firma und unseren Ort. Herr Bernd Szcesny dankte der Ortsgemeinde im Namen aller Familienangehörigen für die hohe Auszeichnung für seinen Vater. Große Freude hatten die Urenkel des Firmengründers, Carla und Paul, beim Durchschneiden des Absperrbandes.

 

Helmut Kempf, Ortsbürgermeister