Die Ortsgemeinde Mündersbach veröffentlicht in o.g. Ausgabe folgende Bekanntmachungen:

Sprechstunde des Ortsbürgermeister

Die nächste Sprechstunde findet statt Dienstag, den 04. Juni 2019 von 18:00 bis 19:00 Uhr im Gemeindebüro, Alte Straße 2. Sie erreichen dann den Ortsbürgermeister telefonisch unter 02680 98 99 80. Informationen und Nachrichten senden Sie bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Öffnungszeiten Astplatz

Nächster Öffnungstermin ist Samstag, der 01. Juni 2019 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Während des Baus der Edmund-Szczesny-Straße, voraussichtlich bis Ende August, muss die Anfahrt zum Astplatz über die Alte Straße erfolgen.

 

Termin der 1. Gemeinderatssitzung nach der Kommunalwahl

Nach dem jetzigen Stand der Terminplanung findet die konstituierende Ratssitzung voraussichtlich statt Montag, den, 17. Juni 2019 um 19:00 Uhr im kleinen Saal des Gemeindehauses, Alte Straße 2

 

Baumfällarbeiten an der B 413 und der K 5

Der extrem trockene Sommer 2018 hat dazu geführt, dass viele Fichten vom Borkenkäfer befallen wurden. Betroffen sind auch mehrere private Fichtengrundstücke in der Flur 29, Im Wäldchen, direkt an der B 413, Richtung Herschbach, gelegen. Es handelt sich um die Parzellen Nr. 16, 17, 18, 19, 20, 21 und 22. Ebenso in der Flur 7, Habbach, direkt an der K 5 nach Roßbach. Die betroffenen Grundstückseigentümer wurden deshalb schon vom Landesamt für Mobilität, LBM, diesbezüglich angeschrieben. Da es aufgrund der Randlage direkt an der B 413 und an der K 5 für einen einzelnen Waldbesitzer nur sehr schwierig oder ganz unmöglich ist, ohne Gefahr für den Straßenverkehr einzelne abgestorbene Randfichten zu beseitigen, bietet die Ortsgemeinde in Absprache mit Forstrevierleiter Jung an, in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Montabaur, dem Landesbetrieb Mobilität und dem Forstamt Hachenburg, in der Zeit vom 03.06.2019 bis zum 05.06.2019 die vom Borkenkäfer befallenen Fichten entlang der B 413 und der K 5 aus Straßensicherungsgründen fällen zu lassen.
Die Bundesstraße muss dabei intervallartig mit einer Ampelanlage gesperrt werden. Die Sperrung muss bei der Kreisverwaltung Montabaur beantragt und dort genehmigt werden. Die Maßnahme ist mit hohen Kosten verbunden, wie z.B. Personalkosten für Straßenabsperrung, Aufstellung von Ampelanlagen, Einsatz von Forstwirten für Fällung der stärkeren Fichten mit Seilmaschineneinsatz, sowie Harvestereinsatz für das Fällen schwächerer Bäume. Die Kosten können nur zum Teil aus den Erlösen der gefällten Bäume bezahlt werden. Deshalb übernimmt die Ortsgemeinde, die auf einer gemeindeeigenen Parzelle auch betroffen ist, die Mehrkosten der ganzen Sicherheitsmaßnahme. Auch über diese Baumfällaktion wurden die betroffenen privaten Grundstückseigentümer bereits schriftlich informiert.

 

Information für alle Landwirte mit Flächen in der Gemarkung Mündersbach bezügl. der beginnenden Mäharbeiten (Silo und Heumahd)

Da laut Tierschutzgesetz zur Rettung von Rehkitzen, Hasen usw. geeignete Schutz- und Rettungsmaßnahmen erforderlich sind, hat der Jagdpächter eine hochwertige Drohne mit hochsensibler Kamera für das Jagdrevier Mündersbach angeschafft. Durch den Einsatz dieses Gerätes soll das Ausmähen der Rehkitze, Hasen usw. in den Wiesen in Mündersbach verhindert werden. Hierzu ist der Jagdpächter auch auf die Unterstützung und das Verständnis aller Landwirte der Gemarkung Mündersbach angewiesen.
Gemäß Tierschutzgesetz ist der Landwirt dazu verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Verhinderung des Ausmähens der Rehkitze zu ergreifen. Damit die Wärmebildkamera sinnvoll eingesetzt werden kann, sollte das Absuchen der Wiesen mittels Drohne in den frühen Morgenstunden erfolgen, da zu dieser Zeit der Temperaturunterschied am größten ist. Um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können, sollte der Jagdaufseher frühzeitig - mindestens 2 Tage vorher - über den genauen Mähtermin (Tag und Uhrzeit) informiert werden. Es wäre auch sehr hilfreich, den voraussichtlich geplanten Mähtermin ca. 1 Woche vorher bekannt zu geben, damit ein erstes Absuchen der Wiesen durchgeführt werden kann. Als weitere Schutzmaßnahmen kommen in Betracht:
- Von innen nach außen mähen, damit das Wild flüchten kann;
- 1 oder 2 Tage vorher eine äußere Bahn mähen (Unruhe stiften)
gez. C.P. Hehnle, Jagdpächter u. H. Kempf, Jagdvorsteher und Ortsbürgermeister

 

Helmut Kempf, Ortsbürgermeister