Die Ortsgemeinde Mündersbach veröffentlicht in o.g. Ausgabe folgende Bekanntmachungen:

Sprechstunde des Ortsbürgermeister

Die nächste Sprechstunde findet statt Dienstag, den 21. Mai 2019 von 18:00 bis 19:00 Uhr im Gemeindebüro, Alte Straße 2. Sie erreichen dann den Ortsbürgermeister telefonisch unter 02680 98 99 80. Informationen und Nachrichten senden Sie bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Öffnungszeiten Astplatz

Der Astplatz ist für Mündersbacher Grundstückseigentümer wieder geöffnet am Freitag, dem 17. Mai 2019 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Nächster Öffnungstermin danach ist dann Samstag, der 01. Juni 2019 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Während des Baus der Edmund-Szczesny-Straße, voraussichtlich bis Ende August, muss die Anfahrt zum Astplatz über die Alte Straße erfolgen.

 

Schulung der Wahlvorsteher, Schriftführer und mit der PC-Eingabe vertrauten Beisitzern und Hilfskräften

Die Schulung für die Wahlhelfer/innen PC Eingabe aus Mündersbach findet statt Montag, den 20.05.2019 ab 18:30 Uhr in der Stadthalle Hachenburg. 

 

Aus der Ratssitzung vom 06.05.2019

Tagesordnung öffentlicher Teil A:

01.Bekanntgaben
Der Ortsbürgermeister informierte über:
- das Schreiben der KV Montabaur vom 15.04.2019 mit der Genehmigung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans der Ortsgemeinde Mündersbach für das Haushaltsjahr 2019;
- das Schreiben des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Mainz vom 12.04.2019 mit der Bewilligung einer Förderung zu den Bau und Ausstattungskosten nach dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ für den „Kommunalen Kindergarten“ Mündersbach in einer Höhe von 150.000,00 €, höchstens jedoch 90% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben;
- die Pressemitteilung15/2019 des Verwaltungsgerichts Koblenz vom 24.04.2019: „Windenergieanlagen im Bereich Kuhheck dürfen nicht gebaut werden“;
- den Besuch des Landrates vom 16.04.2019 im Kindergarten Pusteblume, sowie an der Kreuzung Rheinstraße -Roßbacher Straße gemeinsam mit BM Peter Klöckner, Hachenburg, und Ortsbürgermeister Wilfried Oettgen, Roßbach, und auch im Lebens-mittel-punkt. Koblenzer Straße 18;
- durchgeführte Baggerarbeiten in der Gemeinde im April 2019;
- den Pressetermin über die Erdgasversorgung Mündersbach am 06.05.2019;
- die geplante Erdgasleitung durch den neuen Fußweg zum Sportplatz;
- den Stand der Bauarbeiten im Gewerbegebiet: Regenrückhaltebecken im Bau;
- den Stand der Bauarbeiten im Kindergarten: Fußbodenestrich eingebaut;
- Errichtung eines WLAN Spots am FFW Gerätehaus am 07.05.2019;
 
02. Annahme von Spenden
02a) Der Gemeinderat beschließt die Annahme einer Spende in Höhe von 1.000 € von Jagdpächter Peter Henle, 45468 Mülheim an der Ruhr, zur Unterstützung der Heimat- und Brauchtumspflege in Mündersbach.
02 b) Der Gemeinderat beschließt die Annahme einer Spende in Höhe von 100 € von Herrn Peter Gessler, 56271 Mündersbach, zur Unterstützung der Arbeit des Kindergartens Pusteblume.
 
03. Beratung und Beschluss einer Ergänzungssatzungsatzung (Ortsabrundung) für Flur 4, Flurstücke Nr. 37/1, 37/5 und 37/6 nach § 34 Nr.3 BauGB
Vor Eintritt in den Punkt 3 der Tagesordnung nahm das Ratsmitglied Michael Licht nach § 22 GemO wegen Sonderinteresse im Zuschauerraum Platz. Der Gemeinderat beschließt für den Bereich Flur 4, Flurstücke Flurstücke Nr. 37/1, 37/5 und 37/6 in der Gemarkung Mündersbach eine Ergänzungssatzung ( Ortsabrundung ) nach § 34 Abs. 4 Nr. 3 BauGB zu erlassen. Die Verwaltung wird ermächtigt, dem wirtschaftlich günstigsten Planungsbüro den Auftrag zur Erstellung eines entsprechenden Entwurfs zu erteilen
 
04. Auftragsvergaben Arbeiten Kitanbau
04 a Der Gemeinderat beschließt die Vergabe der Tischlerarbeiten Treppe an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter, die Fa. Zerres, Burgstraße 15, 56271 Roßbach zu einem Gesamtpreis von brutto 23.157,40 €.
04 b Der Gemeinderat beschließt die Vergabe der Tischlerarbeiten Mobiliar an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter, die Fa. Wehrfritz, August-Grosch-Str. 28-38, in 96476 Bad Rodach Westerburg, zu einem Gesamtpreis von brutto 8.151,64 €.
04 c Der Gemeinderat beschließt die Vergabe der Schlosserarbeiten (Geländer) an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter, die Fa. Metallbau Karl-Heinz Kolb, Am weißen Stein 13, 57648 Unnau, zu einem Angebotspreis von 14.410,31 €.
 
05. Wiederherstellung von Bürgersteigen nach den Bauarbeiten für Gas und Wasser
Der Gemeinderat beschließt zur Vermeidung von anfallenden Anliegerkosten die Wiederherstellung des Bürgersteigs mit dem gleichen Belag wie ursprünglich. Die Kosten des Austauschs von maroden Bordsteinen durch neue übernimmt die Ortsgemeinde.
 
06. Einvernehmen zu Bauanträgen:
Aufstellen eines Carports auf dem Grundstück: Auenweg 5, Der Gemeinderat beschließt das Einvernehmen nach § 36 BauGB.
 
07. Vorbereitung der Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai 2019
Schulungstermin: Wahlvorsteher bzw. stellvertr. Wahlvorsteher:
Montag, 13.05.2019 um 18:30 Uhr in der Stadthalle Hachenburg
Schulungstermin: Schriftführer bzw. stellvertr, Schriftführer
Dienstag, 14.05.2019 um 18:30 Uhr in der Stadthalle Hachenburg
Schulungstermin: PC Eingabe Hilfskräfte: Gemeinde Mündersbach
Montag, 20.05.2019 !8:30 Uhr in der Stadthalle Hachenburg
Wahlausschuss Europa-, Kreistags, VG Rats- und Gemeinderatswahl
Vorsitzender: Ortsbürgermeister H. Kempf, Schriftführerin: W. Szczesny-Bersch, Beisitzer: D. Schumacher, A. Kroppach
Wahlausschuss Ortsbürgermeisterwahl
Vorsitzender: Ortsbeigeordneter D. Schumacher, Schriftführerin: W. Szczesny-Bersch, Beisitzer: A. Kroppach,
 
08. Zukunft der ärztlichen Versorgung in Mündersbach
Der Gemeinderat beauftragt den Ortsbürgermeister wegen der Bedeutung der zukünftigen ärztlichen Versorgung für die vielen Patienten aus Mündersbach und den Nachbardörfern alles zu tun, damit die Weiterführung der Praxis Dr. Polgart, nach dessen Eintritt in den Ruhestand, ermöglicht wird. Insbesondere soll die Unterstützung der KV RLP (auch finanziell) eingefordert werden.
 
09. Einwohnerfragestunde
Dieter Henn erkundigte sich nach dem Beitrag des Ortsbürgermeisters zur Vermeidung bzw. Absenkung der Wildschäden in der Gemarkung Mündersbach, insbesondere durch das Schwarzwild. Durch die Einstellung eines zusätzlichen Jagdaufsehers und die Anschaffung einer Drohne, sowie durch revierübergreifende Drückjagden soll das Schwarzwild verstärkt bejagt werden.
 
10. Verschiedenes:
Ortsbürgermeister Kempf warb für die Teilnahme am Jubiläumsfest 750 Jahre Höchstenbach am 18. August 2019 durch die Mündersbacher Bürgerinnen und Bürger und die Vereine; wegen der guten bisherigen Zusammenarbeit mit Höchstenbach sind insbesondere der TTC und die FFW angesprochen

 

Drohne zur Wildschadensreduzierung angeschafft

Durch die extreme Trockenheit im vergangenen Sommer kam es nicht nur zu hohen Ernteausfällen bei unseren Landwirten sondern auch zu erheblichen Schäden im Nadelwald, speziell durch den Borkenkäfer in unseren Fichtenbeständen. Eine weitere Folge des Klimawandels ist die Zunahme der Wildschweinpopulation. Deshalb hat unser Jagdpächter Peter Hehnle eine teure Drohne angeschafft. Dieses ca. 8.000,00 € teure High-Tech-Gerät unterstützt mit seiner Wärmebildkamera unsere beiden Jagdaufseher Thomas Bösch und Stefan Schaaf bei der Wildschweinbejagung während der Erntezeit und dient auch der Kitzrettung vor der Ernte. Im Sinne der Schadensreduzierung für Landwirte, Jagdpächter und die Ortsgemeinde geht die Verwaltung davon aus, dass keine Einwände gegen das Überfliegen und Fotografieren landwirtschaftlicher Flächen im bejagbaren Bereich der Gemarkung Mündersbach erhoben werden. Die datenrechtlichen Bestimmungen werden eingehalten, und es findet auch keine gewerbliche Nutzung der Drohne statt. Falls ein Grundstückseigentümer für seine landwirtschaftlichen Flächen kein Überflugrecht gewährt, möge er sich bitte mit Angabe der Flächenkoordinaten beim Ortsbürgermeister melden.

 

Mähbeginn auf Ausgleichsflächen

Ich erinnere die Landwirte, die Ausgleichsflächen bearbeiten daran, dass nach gültiger Gesetzeslage, die erste Grasmahd erst nach dem 15. Juli eines Jahres erfolgen soll, damit die Bodenbrüter und Insekten eine Überlebenschance haben. Wer sich mit dem Artensterben beschäftigt, weiß, dass nicht nur die Versiegelung der Landschaft, die Ausweitung von Bauland und der Einsatz von Pestiziden dafür verantwortlich sind. Auch Änderungen im Terminplan von Saat und Ernte und die Anlage großflächiger Monokulturen sind für viele Arten schädlich bis tödlich. Es ist gut, dass gerade auch unsere Bio-Landwirte diesen Erkenntnissen Rechnung tragen und versuchen, einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten.

 

Helmut Kempf, Ortsbürgermeister